Sonntag, 15. Januar 2012

Sonntag, Tag des Herrn

15. Januar. Alles ist ruhig. Sogar meine Jungs fügen sich freiwillig ins frühe Schlafen, eine Geschichte und Ruh' ist.
Hier im Ort ist eh alles still; wenn etwas sein sollte, bleibt das im Verborgenen und Geheimen: hier ist das Private nicht politisch, sondern eben privat.
Es ist still um mich herum, beinahe weihnachtlich still und die Temperaturen passen auch, minus 3 Grad. Draußen. Drinnen ist's wärmer, 22 Grad, im Kinderzimmer kühler, mein Weib badet und mich treibt eine verdammte Unruhe um.
Irgendetwas eskaliert in diesem Land. Zum Bösen oder zum Guten. Ich weiß es nicht, aber etwas wird geschehen; in Kürze.

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