Montag, 10. Januar 2011

Der anteriore cinguläre Cortex

Das ist der Beweis! Der gemeine Kapitalist ist ein triebgesteuertes, unter Kontrollmangel lebendes und folglich gieriges, nimmersattes und somit unsoziales Wesen. Untersuchungen aus Endland bestätigen das.
Geahnt hatte ich ja schon immer, dass solche Typen wie der Westerwelle die sieben bekannten menschlichen Intelligenzformen auf die Stufe einer Amöbe reduzieren nur um eine einzige, neue zu erschaffen: die Intelligenz der egomanischen Gier.
Aber das es dafür auch noch eine Region im Hirn gibt, die sich "Mandelkern" nennt ist mir neu.
Offenbar ist dieser Mandelkern bei vielen Mitgliedern der sogenannten "Elite" auf die Größe einer Kokusnuß angeschwollen, anderweitig ist das Gebaren dieser Ani nicht zu erklären.

Heilger Kapitalismus?

Fürwahr, Gesine Lötzsch hat sich nicht nur im Ton, sondern vielleicht auch in der Intention vergriffen denn kein Mensch kann ernsthaft die Restaurierung eines DDR- oder gar stalinistisch geprägten "Kommunismus'" wollen. Sie hätte wissen müssen, dass ihre Aussagen - ohne die notwendigen Abgrenzungen - derart gedeutet werden würden. Und es ist in diesem Zusammenhang nicht nur rechtens, sondern notwendig die Opfer dieser System zu würdigen. Dies hat Frau Lotzsch in ihrem Aufsatz in der "Jungen Welt" versäumt und das ist ihr anzukreiden.
Aber wer, bitte, spricht von den Opfern des Kapitalismus? Wer spricht von den Opfern der sog. "Industriellen Revolution" des 18. und 19. Jahrhunderts? Von Kinderarbeit in Bergwerken, von 14-stündigen Schichten in kapitalistischen Fabriken für einen Hungerlohn. Von Krankheit und Tod in Folge der kapitalistischen Wirtschaftsordnung?
Was ist mit mit den Opfern einer rein kapitalistischen Immobilienblase, mit den dadurch obdachlosen und völlig verarmten Familien in Amerika? Was mit Armut, Hunger und Krankheit im gleichen Land?
Warum müssen Menschen hungern, wenn sie doch 10 Stunden und mehr auf Kakao- und Kaffeplantagen schuften, die kapitalistischen Konzernen gehöhren? Derzeit treiben kapitalistische Börsen die Weltmarktpreis für Reis und Weizen in die Höhe und immer mehr hungern dadurch - sind das Opfer, die keine Würdigung verdienen? Ja, warum müssen etwa 1 Milliarde Menschen hungern in einer Welt, die mehrheitlich vom Kapitalismus bestimmt wird?
Alle, die nun anklagend ihre Finger gegen Frau Lötzsch erheben und ihr Ignoranz vorwerfen ohne dabei gleichzeitig den Balken im eigenen Auge zu sehen kann nur gesagt sein, dass es für die Opfer keine Rolle spielt, ob Kommunismus oder wirtschatfsliberaler Kapitalismus ihr Elend verursacht hat.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Nicht ohne

Es geht nicht ohne. Vielleicht war das früher mal der Fall, dass es ohne ging. Zu Zeiten, in denen noch sowas wie "faire Abhängigkeit" zwischen Tarifparteien bestand. Zu Zeiten, in denen Kinder vielleicht pädagogisch nicht besser, aber dennoch gewollt und bewusst behandelt wurden. Zu Zeiten, in denen eine Arbeit, eine Arbeit, eine Arbeit war. Eine, die ausreichte, die Familie zu ernähren, eine, die ohne Angst jeden morgen um sieben angetreten wurde. Eine Zeit, die schwierig war aber uns hoffen ließ, das unsere Kinder durch Bildung ein kleines Stück weiter kommen - nicht nur materiell, sondern vor allem intellektuell, sozial - menschich. Eine Zeit, die begriffen hat, dass nicht nur der Raubbau an den eigenen Kindern und Alten sondern auch die Ausbeutung Afrikas ungeheuren Hass schürt. Eine Zeit, die den Arbeitslosen als Opfer und den Arbeitsscheuen als geringen - weil unwichtigen - Makel ansieht wäre eine Zeit ohne Zorn. Aber diese Zeiten haben wir nicht.

Es ist Zeit für den Zorn. Kein aalglattes Gerede, intellektuelle Rhetorik oder erbsenzählende Spitzfindigkeit: selbst die Handlanger der Mächtigen in diesen Landen lachen über das, was wir "Volk", sie aber "Abschaum, notwendiger" nennen.

Wir haben im Moment nur ein erstrebsames Mittel: der politische Streik. Ihre perversen Absichten und Ziele sind von unserer Willfährigkeit abhängig. Nicht "Wir sind das Volk" , das ist das Gift, was viele von uns gefressen haben; sondern "Wir sind die Sklaven!" - dieses Bewusstsein gilt es zu schaffen.

Aber ohne Zorn geht das nicht - wirklich.


Guck mal, geht doch!

Die beiden haben sich was gedacht, weil anders eine Koexistenz auf derart engem Raum nicht möglich ist:


Es ist ein tolles Foto aus der Stadt, in der ich lebe.

Dienstag, 21. Dezember 2010

mal gebrochen

Brechen wir doch mal herunter; so heißt das doch, Unwesentliches auf seine Kern zu reduzieren; gewissermassen Einkochen der Soße um den wesentlichen Geschmack zu bekommen - die Essenz so zu sagen. Und warum fällt mir gerade jetzt der Josef ein? Nein, nein, nicht Adolf, Josef!

Keine Ahnung, aber der reduziert. Die Lebensmittel für die Kinder in Angola oder Nigeria zum Beispiel. Das sieht dann so aus:


Und warum macht er das? Hat er was gegen gegen dieses Kind? Nein. Viel schlimmer. Dieses Kind ist ihm scheissegal. Immer dann, wenn solche Arschlöcher wie er auf Lebensmittel wetten lassen, finden die "Märkte" das verdammt gut. Weil dann Menschen verrecken und das die Preise treibt. Funktioniert auch gut bei Baumwolle, Frauen, Kindern und Organen.

Und wenn ich dann zur "Mäßigung" in der Wahl meiner Worte und meines Tones aufgefordert werde, könnte ich platzen vor Wut. Mäßigt sich ein Ackermann? Nein.

Drecksäcke ohne Maß, ohne jede Regel, allein ihren pervertierten Trieben gehorchend verlangen von mir Maß? Ihr könnt mich mal!